Der Pop-up Makerspace ist ein mobiler Prototyp in Form einer oder zweier Container-Einheiten. Er verbindet traditionelle Handwerkskultur – insbesondere Holzverarbeitung – mit moderner Maker-Kultur.
Ziel ist es, einen niederschwelligen, flexiblen Raum zu schaffen, der Werkstatt, Treffpunkt und Reallabor für regionale Entwicklung zugleich ist. Als zentraler Meilenstein im Rahmen von „CraftWerk Obervellach“ (LIN / Ländliche Innovationssysteme) dient das Projekt dazu, Nutzung, Bedarf und Community-Potenzial direkt im Alltag zu erproben, bevor größere infrastrukturelle Entscheidungen getroffen werden.
Ziele des Projekts
Der Pop-up Makerspace verfolgt mehrere zentrale Entwicklungsziele:
- Belebung von Handwerk und DIY-Kultur im ländlichen Raum
- Förderung eines generationenübergreifenden Wissenstransfers zwischen Profis, Jugend und Hobbyanwender:innen
- Aktivierung von Leerständen und öffentlichen Räumen durch mobile Nutzungskonzepte
- Erprobung und Validierung des tatsächlichen Bedarfs für einen stationären Makerspace
- Stärkung einer regionalen Innovations- und Maker-Community
Zielgruppen
Der Makerspace richtet sich an eine vielfältige Community:
- Kinder und Jugendliche
- Schulen, Vereine und Familieninitiativen
- Handwerksbetriebe und kreative Selbstständige
- Rückkehrer:innen, digitale Nomad:innen und Workation-Gäste
- Interessierte Menschen aus der Region
Umsetzungskonzept: Mobil, flexibel und offen
Die Umsetzung basiert auf einer containerbasierten Werkstattlösung, die flexibel an unterschiedlichen Standorten im Mölltal eingesetzt wird.
Geplant sind unter anderem folgende Nutzungsformate:
- offene Werkstatttage
- Workshops und Repaircafés
- Ferienprogramme und Schulkooperationen
- Vereins- und Projektarbeit
Ein besonderer Fokus liegt auf Niederschwelligkeit und Beteiligung: Werkzeuge und Maschinen werden aus der Community bereitgestellt, wodurch ein gemeinschaftlich getragener Raum entsteht, der ohne hohe Einstiegshürden funktioniert.
Besonderheiten und Mehrwert
Der Pop-up Makerspace zeichnet sich durch mehrere zentrale Stärken aus:
- hoher Praxisbezug bei gleichzeitig experimentellem Charakter
- mobile und skalierbare Struktur mit Standortflexibilität
- starke Einbindung lokaler Akteur:innen und bestehender Initiativen
- Brücke zwischen Handwerk, Bildung, Tourismus und Innovation
- Reallabor-Charakter für zukünftige regionale Entwicklungsmodelle
Perspektive: Vom Prototyp zur dauerhaften Infrastruktur
Der Pop-up Makerspace versteht sich als Reallabor für die Zukunft der Region. Bei positiver Resonanz eröffnet das Projekt folgende Entwicklungsperspektiven:
- Ausbau zu fixen Räumlichkeiten
- Entwicklung eines dauerhaften Makerspaces
- Integration in Bildungs-, Wirtschafts- und Tourismusprogramme der Region
Der CraftWerk Pop-up Makerspace Obervellach ist damit mehr als eine Werkstatt: Er ist ein Experimentierraum, in dem neue Formen von Arbeiten, Lernen und gemeinschaftlichem Gestalten im ländlichen Raum erprobt werden.
Geplante Umsetzung: Sommer 2026 in Obervellach
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